Wo sich vieles trifft
Kleine Lernschritte, klare Signale, rechtzeitiges Nachgeben, Gewöhnung, ruhiges Training und das Ziel leichter Reaktionen finden sich sowohl in gutem Horsemanship als auch in den ISES-Trainingsprinzipien.
Wo Begriffe problematisch werden
Aussagen wie 'du musst Alpha sein' oder jedes Verhalten sei ein Dominanztest sind wissenschaftlich zu pauschal. ISES empfiehlt ausdrücklich, Dominanz nicht als Erklärung für Mensch-Pferd-Interaktionen vorauszusetzen.
Emotion und Erregung beachten
Ein Pferd, das in Flucht, Kampf oder Erstarren gerät, befindet sich nicht in einem guten Lernzustand. Training sollte Erregung so niedrig wie möglich halten und Angst nicht absichtlich eskalieren lassen.
Methoden am Ergebnis messen
Ich frage deshalb nicht zuerst, welcher Trainer auf einer Übung steht. Ich frage: Wird das Pferd verständiger, ruhiger, sicherer und feiner? Bleiben Gesundheit und Wohlbefinden erhalten? Kann ich die Einwirkung reduzieren? Wenn nicht, muss die Methode angepasst werden.